Mit dünnen Schichten dick rauskommen

In vielen Bereichen muss die Festigkeit von Material gewährleistet sein. Wenn das Material sich zu sehr dehnt, dann kann das entscheidende, zum Teil auch schwerwiegende Folgen haben.

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Beim Tunnelbau oder bei Brücken beispielsweise. Dehnungsmessstreifen geben hier wichtige Informationen zu der Be- oder Überbeanspruchung der Elemente. Bisher geschieht das über Folien, die - kaum größer als ein Streifen Transparentpapier -  auf das zu messende Material aufgeklebt werden können und dann bei Verformung ein elektrisches Signal senden. Gut platziert sind sie in der Lage, Messgrößen wie Kraft, Druck, Gewicht, Drehmoment oder Wegstrecke aufzunehmen. Doch dieses Signal war bisher immer recht schwach.  Im Rahmen der Fördermaßnahme  „Validierung des Innovationspotenzial wissenschaftlicher Forschung – VIP“ wurde durch die Hochschule für Technik und Wirtschaft des Saarlandes ein Verfahren geprüft, wie sich durch eine spezielle Nanobeschichtung aus Nickel und Kohlenstoff dieses Signal verbessern lässt. Das Ergebnis war so überzeugend, dass die Wissenschaftler 2017 die CeLaGo Sensors GmbH aus der Hochschule ausgegründet haben, um ihre Erfindung für die Industrie tauglich zu machen. Heute arbeiten bei der CeLaGo im Saarland bereits 3 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter an der Fertigung und Produktion, aber auch an der weiteren Forschung von Folien-Dehnungsmessstreifen.

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